Es war kurz nach neun, als Laura die Bürotür hinter sich zuzog und glaubte, allein zu sein.
Das Großraumbüro lag im Halbdunkel. Nur die Schreibtischlampe am Ende des Raumes brannte noch — und darunter saß Markus, den Blick auf den Bildschirm gerichtet, den Kragen seines Hemds geöffnet.
„Du bist noch hier", sagte Laura.
„Du auch."
Sie kannte Markus seit zwei Jahren. Zwei Jahre professionellen Abstands. Zwei Jahre, in denen sie seine Hände beobachtet hatte, wenn er Präsentationen zeigte. Zwei Jahre, in denen sie gewusst hatte, wie das enden würde, wenn man sie ließe.
Sie stellte ihre Tasche ab. Ließ sie fallen.
Markus stand auf, ohne zu fragen. Er kam auf sie zu, langsam, und Laura wich nicht zurück — sie trat ihm entgegen, griff sein Hemd und zog ihn zu sich.
Der Kuss war hart und ungeduldig. Er schmeckte nach Kaffee und zwei Jahren aufgestauter Beherrschung. Seine Hände fanden sofort ihren Hintern, drückten sie gegen sich, und sie spürte, wie er bereits hart wurde.
„Schon lange?", fragte sie gegen seinen Mund.
„Zu lang."
Er drehte sie herum und schob sie gegen den nächsten Schreibtisch. Sein Mund wanderte an ihren Hals, biss leicht zu, und Laura stöhnte leise auf. Ihre Hände arbeiteten an seinem Hemd, rissen es aus der Hose.
Markus schob ihr Rock hoch. Seine Finger fanden den Rand ihrer Strumpfhose, zogen sie ungeduldig herunter — und dann berührte er sie, direkt, ohne Umwege, und Laura keuchte.
„Gott", murmelte er, „du bist schon so nass."
Sie konnte nicht antworten. Sie konnte nur die Schreibtischkante greifen und sich abstützen, während seine Finger sie bearbeiteten — erst langsam, dann schneller, genau richtig, als würde er sie schon kennen.
Sie kam fast sofort — ein kurzes, intensives Beben, das sie nach vorne treiben ließ. Aber Markus hörte nicht auf.
„Nochmal", sagte er ruhig.
Das zweite Mal kam langsamer, tiefer. Sie war kaum fertig, als er sie umdrehte, sie über den Schreibtisch beugte und sich von hinten in sie schob — tief, auf Anhieb, und Laura schluckte den Laut, der aus ihr herausbrechen wollte.
Er hielt ihre Hüften fest und ließ ihr keine Zeit, sich zu gewöhnen. Er fickte sie hart und gleichmäßig, die Stöße lang und tief, und Laura krallte die Finger in die Tischkante und ließ es zu.
„Schrei ruhig", sagte er und bückte sich zu ihrem Ohr. „Es hört uns niemand."
Sie schrie.
Als es vorbei war, lehnte Laura mit dem Rücken gegen seinen Bauch, sein Atem an ihrem Hals, seine Arme um sie. Das Büro war dasselbe wie vorher. Aber zwischen ihnen war alles anders.
„Was passiert jetzt?", fragte sie.
Er dachte eine Sekunde nach. „Was willst du, dass passiert?"
Sie lächelte. „Frag mich morgen."