Lukas löst sich langsam von meinem Mund, ein letztes, zärtliches Nippen an meiner Unterlippe, bevor er sich zurücklehnt und tief durchatmet. In der kleinen Kabine liegt der Duft von Sex und schwerer Luft. Ich richte mein Kleid, glätte den Stoff an meinen Oberschenkeln, und als ich in den Spiegel blicke, sehe ich ein verändertes Gesicht. Meine Augen sind dunkel, meine Lippen geschwollen, und ein Grinsen breitet sich aus, das ich nicht unterdrücken kann und auch nicht will.
Wir öffnen die Tür und treten zurück in die Helligkeit des Ladens. Niemand bemerkt den Ausnahmezustand, in dem ich mich befinde, niemand außer Lukas. Er greift nach meiner Hand, und seine Finger verschlingen sich fest mit meinen. Wir laufen Hand in Hand Richtung Ausgang, und ich fühle mich leicht, als würde ich schweben. Mein Herz pocht noch immer wild, aber nicht mehr aus Angst vor Entdeckung, sondern vor purer, ungefilterter Lebenslust. Ich drücke seine Hand fester, schaue ihn an und muss kichern wie ein Schulmädchen, das gerade ihr erstes Geheimnis entdeckt hat. Ich bin so unglaublich glücklich, diese wilde, hungrige Seite an mir gefunden zu haben, und Lukas ist der Grund, warum ich mich jetzt so sicher fühle, sie zu zeigen.
Auf dem Weg zur Kasse führen wir an der Unterwäscheabteilung vorbei. Früher bin ich hier immer schnell gegangen, auf der Suche nach bequemen Slips oder schicker Spitze, die sich gut unter Kleidern tragen lässt. Heute bleibt mein Blick an den Mannequins hängen, die in aufreizenden Posen posieren. Plötzlich sehe ich die ganze Abteilung mit anderen Augen. Ich suche nicht mehr nach Bequemlichkeit. Meine Augen gleiten über die Reihen, suchend nach dem einen Ding: so wenig Stoff wie möglich. Ich will nicht hübsch sein; ich will gefickt werden. Ich will Lukas gefallen, ihm zeigen, dass ich seine kleine, willige Hure bin, die alles trägt, was er verlangt. Ich sehe einen String aus feinem schwarzen Netz, der kaum mehr als ein dünner Faden ist, und mein Atem stockt kurz. Ich stelle mir vor, wie dieser dünne Stoff in meinen Arsch rutscht.
Lukas merkt sofort, worauf meine Blicke gerichtet sind. Er bleibt stehen und folgt meinem Blick zu einem Display, auf dem ein Set ausgeschildert ist, das aus purem Sex zu bestehen scheint. Er zieht mich näher zu sich heran, seine Hand gleitet von meiner Hand auf meine Hüfte, und er drückt mich leicht gegen seine Seite. „Das hier“, sagt er leise, aber bestimmt, und greift nach einem schwarzen Set von der Stange. Es ist ein Tanga, der vorne nur aus einem schmalen Dreieck transparenter Spitze besteht und hinten kaum etwas verdeckt, dazu ein BH, der komplett aus durchsichtigem Material ist, bis auf kleine Ringe um die Brustwarzen. Alles ist offen gelegt, nichts der Fantasie überlassen.
Er hält es gegen mich, mustert mich kritisch und voller Begierde zugleich. „Du hast das heute so gut gemacht“, flüstert er mir ins Ohr, seine Stimme rau und voller Anerkennung für das, was wir in der Kabine getan haben. „Das hast du dir verdient.“ Ein Schauer läuft mir über den Rücken bei diesen Worten. Ich nicke stumm, unfähig, etwas anderes zu tun, als dieses unglaubliche Geschenk anzunehmen. Er geht zur Kasse, bezahlt, ohne den Preis zu prüfen, und ich folge ihm wie ein Hund seinem Herrchen, die Tüte mit dem Set fest in der Hand umklammernd, als könnte es mir jemand wegnehmen.
Als wir zu Hause sind, fällt die Tür ins Schloss, und ich ziehe mich sofort in unser Schlafzimmer zurück. Ich ziehe meine Kleidung ab, bis ich völlig nackt vor dem Spiegel stehe, und ziehe dann das neue Set an. Der Tanga rutscht perfekt zwischen meine Pobacken, der raue Stoff reizt meine Haut. Der BH spannt leicht, und durch das transparente Material sind meine harten Brustwarzen deutlich zu sehen. Ich drehe mich im Spiegel, betrachte meinen Arsch, wie der String ihn in zwei perfekte Hälften teilt. Ich fühle mich sexy, ich fühle mich nackt, obwohl ich Kleidung trage.
Ich greife nach meinem Handy und mache ein Foto – nicht für Lukas, der gerade im Bad ist, sondern für Lara und Sophie. Ich tippe schnell in unseren Gruppenchat und sende das Bild ab. Sekunden später vibriert mein Telefon unaufhörlich.
„Oh mein Gott!“, schreibt Lara. „Wow, du siehst verdammt heiß aus!“
Sophie antwortet kurz darauf: „Boah, okay! Schockiert, aber froh für dich! Aber bitte, wir wollen ja gar nicht wissen, was Lukas da mit dir angestellt hat, dass du so aufblühst.“
Ich lache leise, während ich auf dem Bett liege und meine Finger über den transparenten Stoff gleiten lasse. Ich tippe zurück: „Ich hoffe, es wird noch viel mehr.“ Die Vorstellung, was noch alles kommen könnte, lässt meine Schenkel auseinanderweichen.
Dann schreibt Sophie etwas, das meine Aufmerksamkeit sofort fesselt. „Sag mal, ihr... ich muss euch was erzählen. Ich hab mich gestern mit Mark getroffen, du weißt schon, der Typ, den ich schon ewig kenne. Wir haben es nicht im Bett gemacht.“
Ich starre auf die blinkende Nachricht. Mein Herz schlägt schneller.
„Er hat mich einfach in der Küche genommen“, tippt sie weiter. „Ganz hart. Er hat mir keine Wahl gelassen, hat mich von hinten genommen, während er mir die Haare zog. Ich habe mich so benutzt gefühlt, aber es war so intensiv. Ich habe zum ersten Mal gespritzt, nur durch seinen Schwanz in mir.“
Die Worte treffen mich wie ein Schlag. Ich lese die Nachricht immer wieder, jedes Wort brennt sich in mein Gehirn. Ich stelle mir vor, wie Sophie dort stand, wie sie überwältigt wurde. Eine Hitze wallt in mir auf, die nichts mehr mit dem Set im Spiegel zu tun hat, sondern mit dem rohen, unverblümten Bild, das Sophie gezeichnet hat. Meine Muskeln spannen sich an, mein Finger wandert unter den Tanga, und ich merke, wie nass ich bereits wieder bin. Ich will das auch. Ich will diese Hemmungslosigkeit, dieses Überwältigt werden. Lukas hat mir den Anfang gezeigt, aber Sophie zeigt mir, wie tief das Loch gehen kann. Ich will gefickt werden, bis ich vergesse, wer ich bin.