Das Licht im Zimmer ist gedimmt, nur eine kleine Stehlampe in der Ecke wirft lange Schatten an die Wand, und das Bettgestell knarrt leise, als Lukas sich neben mich legt. Die Luft ist schwer, geträngt von dem Duft seines Körperparfüms und dem süßlichen, fast metallischen Geruch meiner eigenen Erregung. Mein Herz hämmert so laut gegen meine Rippen, dass ich fürchte, er kann es hören, aber seine Hand, die warme und große Hand auf meiner Hüfte, ruht nur da, sanft drückend, als würde er mich verankern wollen.
Ich drehe meinen Kopf zu ihm. Sein Haar fällt ihm in die Stirn, und seine Augen, dunkel und weit, fixieren meinen Mund. Es ist der Moment, über den ich mit Lara, Sophie und all den anderen in den letzten Jahren geredet habe. Die Geschichten, die sie im Wohnheim erzählt haben, von Nächten, die wild und schmutzig waren, von Dingen, die ich mir bisher nur in den abstraktesten Bildern vorstellen konnte, wirken plötzlich sehr fern und sehr konkret zugleich. Heute Nacht ist es nicht abstrakt. Heute Nacht ist es mein Körper, der hier liegt, der zittert, der bereit ist.
„Bist du sicher?“, fragt er. Seine Stimme ist rau, bricht nur knapp über einem Flüstern.
Ich nicke. Ich kann keinen Ton herausbringen, also greife ich nach seiner Hand, die auf meiner Hüfte liegt, und führe sie höher, über den weichen Stoff meines T-Shirts, bis sie unter dem Saum verschwindet. Seine Haut ist heiß auf meiner, und als seine Finger über meinen Bauch gleiten, zieht sich mein Magen zusammen, ein scharfer, elektrischer Schuss, der direkt zwischen meine Beine schießt. Ich bin schon nass. Ich spüre es, wie die Feuchtigkeit meinen Slip durchtränkt, eine klebrige, heiße Erinnerung daran, wie sehr ich mich darauf vorbereitet habe heute Abend ihm zu gehören.
Er beugt sich vor, und seine Lippen finden meinen Hals. Es ist kein zarter Kuss; es ist ein offener Mund, Zähne, die sanft über meine Haut kratzen, eine Zunge, die warm über meinen Puls streicht. Ich keuche, der Laut entweicht meiner Kehle ungefiltert, und meine Hände verfangen sich in seinem Shirt, ziehen es hoch, zögern, dann reißen sie es über seinen Kopf. Sein Körper ist da, hart und definiert unter meinen Fingern. Ich streiche über seine Brust, folge der Linie seiner Muskeln bis zum Bund seiner Jeans, und der Buckel in seinem Stoff ist hart, unübersehbar. Mein Schwanz – nein, sein Schwanz – drückt gegen den Denim, und ich muss an die Pornos denken, die ich heimlich auf meinem Laptop gesehen habe, die Frauen, die diese Schwänze mit offenem Mund genommen haben. Ein Schauer läuft über meinen Rücken.
„Zieh es aus“, flüstere ich, und ich bin überrascht über die Dominanz in meiner eigenen Stimme.
Er kichert leise, ein tiefes, vibrierendes Geräusch in seiner Brust, und dann stehen seine Finger an dem Knopf meiner Jeans. Es ist ein Kampf, das Metall zu öffnen, der Reißverschluss quietscht, und dann zieht er den Stoff meine Beine hinunter. Die kühle Luft trifft auf meine heiße Haut, und ich liege da, nur in meinem Slip, der schon dunkel verfärbt ist, wo meine nasse Muschi gegen den Stoff drückt.
Lukas kniet zwischen meinen Beinen. Er sieht mich an und ich fühle mich nackt, nicht nur ohne Kleidung, sondern ohne jede Maske. Er beugt sich hinab, und seine Haken greifen in den Bund meines Slips, ziehen ihn zur Seite. Der Luftzug ist kühl auf meiner klitschnassen Spalte. Dann ist sein Mund da.
Es ist kein sanftes Erkunden. Er leckt mit flacher Zunge über meine Schamlippen, schiebt sie auseinander, und ich winde, meine Hände krallen sich in seine Kopfhaut. Er findet meine Klitoris, den kleinen, harten Knopf, und saugt daran, hart und rhythmisch. „Oh Gott“, keuche ich, meine Hüfte drückt sich unwillkürlich seinem Mund entgegen. Es ist zu viel, es ist intensiv, und ich kann spüren, wie meine Muschi noch mehr Saft produziert, wie ich ihn triefend nass mache. Er stöhnt gegen meinen Fleisch, die Vibrationen lassen meine Beine zittern.
Er zieht sich zurück, sein Kinn glänzt vor meiner Flüssigkeit, und er greift nach seinem Nachttisch. Das Rascheln einer Folie, das Ziehen von Gummi. Ich sehe zu, wie er sein Glied freilegt. Es ist prall, rot, der Kopf dunkel und geschwollen. Er rollt das Kondom über seine Länge, und ich schlucke schwer. Es ist wirklich.
Er kommt über mich, stützt sich auf seine Ellbogen, und ich spüre die Härte seines Schwanzes an meinem Oberschenkel. „Bist du bereit?“, fragt er, und diesmal nickt ich nicht, ich öffne meine Beine weiter, eine Einladung, ein Flehen.
Er drückt den Kopf seines Schwanzes gegen meinen Eingang. Ich bin so nass, dass er leicht gleitet, aber als er den ersten Zentimeter in mich drückt, dehnt sich mein Fleisch. Es ist ein seltsames Gefühl, ein Druck, der fast zu viel ist, aber auch eine Fülle, die ich nie gekannt habe. Er stößt weiter, langsam, unendlich langsam, und ich atme aus, versuche, mich zu entspannen, mich zu öffnen.
Er ist ganz drin. Seine Hüfte liegt an meiner, und ich fühle mich gefüllt, gestopft. Es ist kein Schmerz, nur ein intensives Bewusstsein für jeden Zentimeter meines Inneren. Er bewegt sich, zieht sich fast ganz zurück und stößt dann wieder hinein. Ein Rhythmus. Hinein. Hinaus. Hinein.
„Du bist so eng“, stöhnt er, sein Gesicht in meinem Hals vergraben. „So fucking eng.“
Die Worte treffen mich wie ein Schlag. Fucking. Er benutzt dieses Wort für mich, für uns, und es macht mich noch geiler. Ich hebe meine Hüfte, treffe seine Bewegungen, und der Druck in mir verändert sich. Der Schmerz weicht einer Hitze, die sich von meinem Becken ausbreitet. Ich spüre, wie meine Muskeln sich um ihn zusammenziehen, wie ich ihn melken will.
„Fick mich“, keuche ich, und die Worte sind fremd in meinem Mund, aber sie gehören dahin. „Fick mich härter.“
Er gehorcht. Seine Schläge werden härter, schneller, das Klatschen seiner Haut gegen meine füllt den Raum, ein nasses, rhythmisches Geräusch. Ich höre das Quietschen der Matratze, unser schweres Atmen, die kleinen Schreie, die er aus mir herausholt. Es ist roh, es ist dreckig, und ich liebe es. Ich greife nach seinem Arsch, ziehe ihn tiefer in mich hinein, und spüre, wie sich sein Schwanz in mir ausdehnt, wie er jeden Winkel meiner unberührten Muschi besetzt.
Er stößt tief hinein, bleibt dort stehen, und sein ganzer Körper spannt sich an. Ich spüre, wie der Puls durch seinen Schwanz schießt, wie er sich in dem Kondom entleert, auch wenn ich die Flüssigkeit nicht direkt spüre, weiß ich, was passiert. Er stöhnt laut, ein langgezogener Laut, der in meinem Ohr vibriert, und dann sinkt er auf mich ab, schwer, keuchend, schweißbedeckt.
Wir liegen da, eingewickelt in die Hitze unserer Körper, und ich spüre sein Herz, das im gleichen Takt wie meins schlägt. Mein Körper pocht, eine angenehme Müdigkeit breitet sich aus, aber da ist noch etwas anderes. Ein kleiner Funke, ein Gedankenblitz, während ich das Zittern in meinen Beinen spüre. Lara hatte von Fesseln gesprochen, von Schmerz, der sich in Lust verwandelt. Sophie hatte von Dingen erzählt, die ich nicht einmal benennen konnte. Während ich hier liege, mit Lukas Gewicht auf mir, und das Nachglühen in meiner Venen spüre, frage ich mich, ob das alles ist. Oder ob das erst der Anfang ist. Die Neugier, die mich heute Nacht in sein Bett getrieben hat, ist nicht gestillt. Sie ist erst geweckt.